01.10.2017 – 02.10.2017 Kathmandu

Nach unserem Zwischenstopp in Bangkok geht es weiter nach Kathmandu. Der Flug ist unruhig und immer wieder werden wir wegen Turbulenzen aufgerufen uns anzuschnallen. Die Flughöhe ist etwa 11000 m und in der Ferne sieht man ab und an schon schneebedeckte Berge aus dem Wolkenmeer spitzen. Nach drei Ehrenrunden über Kathmandu tauchen wir in die Wolken ein und landen kurz darauf auf einer holprigen Landebahn. Unser Flieger ist deutlich höher als das einstöckige Flughafengebäude und wir laufen die letzten Meter über die Piste ins Innere. Anschliessend dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis wir die Passformalitäten erledigt und unser Gepäck und beide Räder erhalten haben. Vor dem Airport beginnen wir, umringt von neugierigen Taxifahrern, die Räder zusammenzubauen. Es ist sehr schwül und nach wenigen Minuten sind wir ganz schön verschwitzt. Dann steigen wir auf die Räder und rollen los. Es sind etwa 5 Kilometer bis ins Zentrum von Kathmandu. Die Szenerie erinnert irgendwie an unsere früheren Reisen in Indien. Linksverkehr, klapprige Autos, jede Menge Mopeds und mehr oder weniger heruntergekommene Gebäude entlang der Strecke. Dann tauchen wir ein in den Ortsteil Thamel, dem touristischen Zentrum der Stadt. Wir schlängeln uns durch die kleinen Gassen und suchen uns eine ruhige Unterkunft, abseits des Trubels.

Am nächsten Tag fahren wir gleich nach dem Frühstück los und wollen die für das Annapurna Gebiet notwendigen Unterlagen besorgen. Hier in Nepal beginnt jetzt die Hauptreisezeit und so sind bei unserer Ankunft am ACAP Office bereits unzählige andere Reisende vor uns in der Schlange. Wir brauchen zwei Formulare. Ein Permitt für den Annapurna und die normale Registrierung als Tourist. Drei Stunden später haben wir es dann geschafft und halten die Zettel in den Händen. Jetzt nichts wie weg und zurück zur Unterkunft.

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