04.02.2017 – 07.02.2017 Luang Prabang

Die letzten Tage unserer grossen Reise verbringen wir in der ehemaligen Königsstadt Luang Prabang bevor es wieder zurück nach Deutschland geht.

Luang Prabang liegt auf einer Landzunge zwischen den Flüssen Mekong und Nam Khan. Bis zur Abschaffung der Monarchie war es die Königsstadt von Laos. Im Indochina-Krieg 1962 – 1975 erfolgte der militärische Nachschub für den Vietcong in Südvietnam auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad über laotisches Territorium. Schwere Bombardierungen seitens der US-Luftwaffe waren die Folge. Die Stadt Luang Prabang blieb von den Kampfhandlungen weitgehend verschont. Der letzte laotische König Sisavang Vatthana, der bis 1975 in Luang Prabang residiert hatte, wurde mit seiner Frau und dem Kronprinzen in ein politisches Umerziehungslager deportiert. Dort kam die Königsfamilie – vermutlich 1984 – aus bislang ungeklärten Umständen ums Leben. Seitdem ist Laos kommunistisch. Die 32 buddhistischen Klöster sowie die gesamte französische Kolonialarchitektur in der Stadt wurden unter Denkmalschutz gestellt und zählen seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier lässt es sich wunderbar entspannen und man kann es sich in den unzähligen Restaurants und Cafes einfach gut gehen lassen.

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