15.12.2019 – 21.12.2019 Liberia nach Coyote

15.12.2019 Liberia – Brasilito

58 km / 345 hm

Kurz nach unserer Abfahrt aus Liberia queren wir den Higway Pan Amerikana in Richtung Pazifik. Etwa 15 km später kehren wir in einer German Bakery ein. Unser zweites Frühstück, einen Kaffee mit Apfeltasche. Sehr lecker. Ein paar Kilometer weiter biegen wir in eine Seitenstraße und gleich wird es wieder hügeliger. Irgendwann hört auch die Asphaltdecke auf und es wird wieder beschwerlicher. Plötzlich landen wir in einem Mountainbike Rennen und wir fahren zufällig auch ein Stück der Strecke, bis die Biker in einem kleinen Trail nach rechts verschwinden. Nach 58 km erreichen wir den Ort Brasilito direkt am Meer und suchen uns eine nette Bleibe.

16.12.2019 Brasilito

Brasilito ist ein kleiner überschaubarer Ort direkt am Meer und wir bleiben erst einmal eine zweite Nacht. Wir gehen an den Strand, genießen das himmelblaue Meer und verbringen etwas Zeit am Pool.

17.12.2019 Brasilito – Playa Negra

33 km / 145 hm

Leider kommen wir heute erst etwas später los. Das Frühstück war einfach zu gut. Die ersten Kilometer fahren wir weiter auf einer guten, asphaltieren Straße bis wir rechts in einen Feldweg biegen. Hier queren wir einen kleinen Bach und kommen nach einiger Zeit auf eine große Schotterstraße. Zuerst halten wir in Playa Avalena, der Sufer Hochburg in der Region, und versuchen ein Zimmer zu bekommen. Da uns die noch zu habenden Unterkünfte alle zu teuer sind, fahren wir noch ein Stück weiter bis Playa Negra. Da checken wir in einem kleinen Hotel an der Straße ein und gehen gleich mal zum Strand. Es ist etwas felsiger, aber mit einem schönen klarem Wasser und fast keinen Leuten.

 

18.12.2019 Playa Negra – Samara

68 km / 714 hm

Frühstück gibt es heute ab sieben und wir wollen früh los. Nachdem wir all unsere Sachen gepackt und die Räder hinter der Küche aus dem Garten hervor holen mussten wir leider feststellen, dass Helmuts Vorderreifen einen Platten hat. Jetzt heißt es Reifen flicken. Weil es nicht nur an einer Stelle, sondern sogar an zwei Stellen zischt, dauerte es ein bisschen und wir kommen doch später weg als geplant. Seit dem wir an der Küste entlang fahren ist die Sonne doch sehr intensiv und wir versuchen, immer schon Vormittags unsere nächste Unterkunft zu erreichen. Das wird heute leider nichts. Die Route führt uns fast nur auf einer großen geschotterten Straße in Richtung Süden. Die Autos und LKW stauben uns heftig ein und erst etwa 10 km vor Samara können wir in einen Feldweg abbiegen. Hier ist es gleich viel entspannter und wir queren auch diesmal einen Fluss. Da er aber zum duchfahren zu tief ist, schieben wir lieber. Als wir endlich in einem Guesthouse in Samara einchecken, mussten wir feststellen, dass es in der ganzen Stadt kein fliesendes Wasser gibt. Leitungsschaden. Sollte aber bald behoben sein. Nachdem sich nach ungefähr einer Stunde immer noch nichts tut, gehen wir mit unseren Fahrradklamotten an den Strand und springen ins warme Meer. Jetzt sind wir wenigstens den Staub los und freuen uns am Heimweg auf frisches Wasser. Leider tut sich immer noch nichts. Wir müssen uns notdürftig frisch machen und gehen Abendessen. Kurz vorm zu Bett gehen, bekommen wir von unserer Vermieterin noch etwas Wasser zum Zähneputzen und die Hoffnung das es morgen wieder geht.

19.12.2019 Samara – Samara 

6 km ausserhalb ( zurück )

Nachdem am frühen Morgen in der Stadt immer noch kein Wasser fließt und auch nicht nach unserem Frühstück, fahren wir zurück in die nächste Bucht. Hier können wir auch gleich in einem Hotel mit riesigem Garten einchecken und es gibt fliessendes Wasser. Wir duschen ausgiebig und fahren anschliessend mit unseren Rädern an den etwa 3 km entfernten Barrigona Beach mit einem feinem weißen Sandstrand. Hier soll angeblich auch Mell Gibson irgendwo eine Villa besitzen. Er wurde aber noch nie gesehen. Später schauen wir noch an den Strand bei unserem Hotel, der etwas dunkler ist. Wenn man hier ganz viel Glück hat, kann man eventuell ein paar Schildkröten beobachten. Unter anderem gibt es auch kurz hinterm Strand eine Aufzuchtstation. Am Abend essen wir in unserem Hotel und die Zaungäste (Waschbären) warten schon auf die Reste. Hier versuchen sie wohl jeden Abend ihr Glück etwas zu erhaschen.

20.12.2019 Samara – Playa Carrillo

13 km / 145 hm

Heute geht es wieder zurück in die Stadt Samara. Über den kleinen Feldweg und wieder durch den Fluss. In der Stadt Samara versorgen wir uns noch mit Getränken und ab jetzt können wir bis Playa Carrillo auf einer schönen asphaltierten Straße fahren. Es ist total angenehm mal nicht mehr eingestaubt zu werden und über eine holprige Piste zu fahren. Der Strand von Carrillo liegt zwar direkt neben der Straße, allerdings herrscht hier wenig Verkehr. Es ist ein feiner weißer Sand und das Meer ist wieder einmal himmelblau. Wir leihen uns diesmal ein Surfbrett und versuchen uns an ein paar Wellen. Am Abend gehen wir in ein Soda. So heißen hier von Familien geführte Lokale mit sehr leckerer Hausmannskost. Ein ganz typisches Gericht für Costa Rica ist ein Casado.

 

21.12.2019 Playa Carrillo – Coyote

58 km / 800 hm

Es ist heute richtig heiß und fast keine Wolke am Himmel. Uns läuft, ohne dass wir Fahrrad fahren schon der Schweiß von der Stirn. Wir möchten aber weiter und es heißt wieder Schotterpiste. Diesmal mit drei scharfen Steigungen. Kurz vor dem Ort Coyote kommt der Strand der zu der Ortschaft gehört und wir sind neugierig und biegen ab. Auch in der Hoffnung etwas abzukürzen, denn es fliesst wieder einmal ein Fluss in Richtung Meer und die Straße macht einen großen Bogen in den Ort. Wenn wir am Fluss übersetzen könnten oder sogar durchschieben, würden wir uns auf jeden Fall ein paar Kilometer sparen. Als wir das Ende der Straße erreicht haben, stehen wir vor einem sehr breiten und vermutlich tiefen Fluss. Es ist kein Durchkommen. Ein Fähre gibt es auch nicht. Also müssen wir leider wieder zurück. Somit sind wir heute an die 9 km mehr geradelt als gewollt, aber immer hin ohne weitere Steigungen.

 

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